Wir müssen über Führung reden
Ein Vater, ein Sohn und ein langes Gespräch darüber, wie KI, New Work und mehrere Generationen im selben Team die Arbeit verändern.
224 Seiten · 28,00 € · GABAL Verlag · ISBN 978-3-96739-284-5
Das Buch
Zwei Generationen, ein Gespräch über Führung
Wir sind Michael und Oskar Trautmann, Vater und Sohn, Babyboomer und Gen Z. Unternehmer und junge Führungskraft. Wir sind in unterschiedlichen Welten zu Hause und teilen trotzdem eine gemeinsame Überzeugung: Führung muss sich verändern. Grundlegend. Und zwar jetzt. Die Frage, die uns beide umtreibt, ist im Kern einfach: Wie führen wir Menschen gut in einer Zeit, in der sich alles gleichzeitig verändert? Die Technologie, die Erwartungen, die Spielregeln und wir selbst.
Dieses Buch ist unser Appell, dass generationsübergreifende Zusammenarbeit funktionieren kann. Wenn beide Seiten bereit sind, zuzuhören. Und wenn beide Seiten bereit sind, sich wirklich aufeinander einzulassen. Dabei liefern wir keine fertigen Antworten, sondern stellen Fragen, geben Impulse, stellen Werkzeuge und Perspektiven vor. Die individuellen Antworten findest du selbst, und zwar in deinem Team, in deiner Organisation und auf deinem eigenen Weg als Führungskraft.
Wir freuen uns über jede Vorbestellung. Sie hilft uns wirklich sehr, weil der Handel früh sieht, dass sich Menschen für das Thema interessieren.
- Teil I · Oskar
Verstehen
Warum Führung jetzt anders funktioniert. Über Generationen, Erwartungen, Selbstführung und den eigenen Führungsauftrag.
- Teil II · Michael
Kommunizieren
Missverständnisse übersetzen und Teams ausrichten. Über Zuhören, Feedback, Konflikte und die Räume, in denen wir arbeiten.
- Teil III · Oskar
Transformieren
Wie KI die Spielregeln der Arbeit verändert. Über Rollenwandel, Orchestrierung, neue Spielregeln und Fairness.
- Teil IV · Michael
Gestalten
Kultur, Karriere und Entwicklung. Wie Teams wachsen, wenn mehrere Generationen gemeinsam daran arbeiten.
- Teil V · Oskar und Michael
Machen
Zehn Wochen, die Führung spürbar besser machen. Mit Ritualen und Experimenten für den Alltag.
Mit einem Vorwort von Raphael Gielgen, Trendscout Future of Work bei Vitra, und Gastbeiträgen von Heinz Haubrich, Torben Naumann, Yasemin Efiloğlu und Hendrik Heuermann.
Stimmen zum Buch
Was andere sagen
„Vater und Sohn schreiben ein Buch, was soll man davon halten? Sehr viel. Dieses Buch bildet endlich eine Brücke zwischen verschiedenen Generationen in der Arbeitswelt und erklärt, warum sich Führung verändern muss und wie genau. Es betrachtet Führung aus vielen unterschiedlichen Blickwinkeln und integriert neue Perspektiven, Bedürfnisse und technologische Möglichkeiten. Wer morgen gut führen will, sollte das heute lesen.“
„Im Cockpit lernt man früh: Wer Fehler nicht anspricht, gefährdet alle. Psychologische Sicherheit ist kein Nice-to-have, sie ist die Grundlage für Leistung und Miteinander. Oskar und Michael rücken genau diesen Punkt immer wieder in den Fokus: dass gute Zusammenarbeit zwischen Generationen nur entsteht, wenn beide Seiten offen und ehrlich sind, auch wenn es unbequem wird. Ein Appell, den ich nur unterschreiben kann.“
„Ein Babyboomer und ein Gen-Z-ler hören auf, übereinander zu reden, und fangen an, miteinander zu denken. Zwei Generationen, die sich gegenseitig besser machen. Genau die Art von Führung, die wir jetzt brauchen.“
„Ich bin 18 und habe noch keinen Tag in einem Unternehmen gearbeitet. Aber natürlich habe ich bereits Vorstellungen, wie ein zukünftiger Arbeitgeber aussehen könnte oder sollte, besonders im Vergleich zu den Geschichten von Arbeitgebern älterer Generationen. Michael und Oskar treffen mit ihrem Buch eigentlich genau ins Schwarze, und ihr Buch sollte zum Leitfaden für zukünftige Arbeitgeber werden, damit verstanden wird, was unsere Generation braucht und warum es sich lohnt, uns zuzuhören.“
„Damit KI in Zukunft nicht für Künstliche Intimität steht, braucht es Führung, die Beziehungsintelligenz zutiefst lebt. Michael und Oskar zeigen, dass Wandel vor allem zwischenmenschlich ist und wie wir den Raum zwischen uns navigieren.“
„Ich durfte die Otto Group über zwei Jahrzehnte auf dem Weg vom Katalog in die digitale Welt begleiten. Das ging nur, weil wir früh angefangen haben, jungen Menschen zuzuhören und ihnen Verantwortung zu geben. Michael und Oskar beschreiben genau dieses Prinzip: Erfahrung gibt Orientierung, aber die Richtung bestimmen Ältere und Jüngere gemeinsam. Wer das verstanden hat, kann jede Transformation führen.“
„Als Personalchef bei Axel Springer habe ich erlebt, wie schwer es ist, eine Organisation durch eine Transformation zu führen, wenn Generationen sich nicht wirklich erreichen. Heute berate ich Unternehmen und nehme genau diese fehlende Verbindung wahr. Michael und Oskar liefern, was ich mir damals gewünscht hätte: eine ehrliche Anleitung, wie Ältere und Jüngere gemeinsam führen statt gegeneinander. Letztlich eine Anleitung für mehr Miteinander in Zeiten des großen Wandels.“
„Mein Bruder und ich haben mit Mitte zwanzig ein alkoholfreies Craft Beer in einem Südtiroler Familienunternehmen gestartet. Unsere Eltern haben uns vertraut, obwohl es ihr Betrieb war. Genau davon handelt dieses Buch: Ältere, die loslassen. Jüngere, die Verantwortung übernehmen. Und etwas Neues, das nur gemeinsam entstehen kann.“
„Oskar und Michael Trautmann verbinden Generationen, New Work und Künstliche Intelligenz zu einem inspirierenden Plädoyer für eine Führung, die zuhört, Vertrauen schafft und Menschen wachsen lässt. Ein kluges, praxisnahes Buch, das Mut macht, den Wandel gemeinsam zu gestalten, lernend, zugewandt und mit Zuversicht.“
„Wer über Führung redet, reicht meistens nur Buzzwords herum. Dabei gerät leicht aus dem Blick, dass gute Führung vor allem dort entsteht, wo Menschen wirklich miteinander ins Gespräch kommen. Michael und Oskar tun genau das, und zwar über Generationen hinweg. Gerade darin liegt die Stärke dieses Buches: Es erzählt mehr über gute Führung als so manche Managementtheorie. Und zeigt, dass manche Antworten erst entstehen, wenn Generationen nicht übereinander, sondern miteinander reden.“
„Gallup hat über 37 Millionen Menschen dabei geholfen, ihre Stärken zu entdecken. Was dieses Buch zeigt: Stärken zu kennen reicht nicht. Entscheidend ist, wie Führungskräfte die unterschiedlichen Stärken der Generationen in ihren Teams zusammenbringen. Michael und Oskar machen das vor. Kontextwissen trifft Experimentierfreude. Erfahrung trifft Neugier. Genau so entsteht Leistung.“
„Ich habe mich in dieses Buch verliebt! Sowohl wegen der Einsichten und Übungen als auch wegen des Mitgefühls und des Respekts zwischen den Generationen. Die Perspektiven von Vater und Sohn haben das Ganze zum Leben erweckt und es für mich greifbar gemacht. Eine bemerkenswerte Leistung. Großzügig, ehrlich und zutiefst menschlich.“
„Michael und Oskar Trautmann beweisen, was auch ich mit meiner Tochter erlebe: Generationen trennt weniger, als wir glauben. Wer dieses Buch liest, wird anders auf sein Team schauen.“
„Transformation gelingt, wenn Erfahrung und neue Perspektiven zusammenfinden. Vor dieser Herausforderung stehen viele Organisationen, die sich derzeit neu erfinden müssen. Michael und Oskar zeigen, wie Generationen voneinander lernen, gemeinsam wachsen und dadurch Zukunft gestalten. Ehrlich, praxisnah und mit einer Haltung, die ich aus dreißig Jahren Zusammenarbeit mit Michael kenne. Ein kluges und ermutigendes Buch.“
„KI verändert die Welt. Geschäftsmodelle, Rollen, Arbeitsweisen. Insbesondere im wirtschaftlichen Kontext ergibt sich daraus eine ganz neue Leadership-Herausforderung. Die KI-Strategie, Implementierung und Guidance muss vorgegeben werden, sonst geht was schief. Michael und Oskar zeigen, wie das gelingen kann. Nicht über bessere Tools, sondern im Zusammenspiel zwischen denen, die die Verantwortung tragen, und denen, die die Technologie leben.“
Wer wir sind
Oskar und Michael Trautmann
Warum wir das Buch geschrieben haben
Wir hätten dieses Buch auch jeder für sich allein schreiben können. Oskar mit dem frischen Blick seiner Generation, ich, mit meinen 30 Jahren an beruflicher Erfahrung. Aber das wären andere Bücher geworden. Wir sind beide überzeugt, dass die besten Lösungen dort entstehen, wo unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Wo Erfahrung auf Neugier trifft.
So lauten einige der gängigen Klischees. Wir kennen diese Klischees gut, denn wir haben sie in unserer eigenen Familie selbst erlebt. Es gab eine Phase, da hätte man uns so beschreiben können: der ignorante Babyboomer-Vater, der nicht verstand, warum sein Sohn so wütend auf die Arbeitswelt war. Und der frustrierte Zoomer-Sohn, der nicht verstand, warum sein Vater die Dinge nicht sehen konnte, die doch so offensichtlich waren.
Unser Weg war nicht gradlinig und auch das gehört dazu: Generationsübergreifende Zusammenarbeit ist manchmal anstrengend. Aber sie lohnt sich. Weil die Ergebnisse besser werden, wenn verschiedene Perspektiven einfließen. Und weil der Prozess selbst etwas mit den Beteiligten macht. Er verändert den Blick auf die Arbeit, auf die anderen und auf sich selbst.
Aus dem Prolog
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